Trendkräuter

Kräuter für die neue Trend-Küche!

 

Aromatische Kräuter spielen in der modernen Küche eine Hauptrolle. Schon mit wenigen gut gewählten Kräutern kreieren wir einen raffinierten Twist und setzen geschmackliche Highlights.

Hugo- und Mojito-Minze

Neben Prosecco, Holundersirup und Limette sind einige Blättchen Minze unverzichtbarer Bestandteil des hippen Getränks namens „Hugo“. Nur – welche Minz-Art nimmt man? Kenner schwören auf Mentha nemorosa, die genau den richtigen „Schärfegrad“ besitzt und weniger pfeffrig ist als die klassische Pfefferminze (Mentha x spicata). Schon Hemingway wusste sie in seinen Drinks zu schätzen – weshalb man sie auch als Hemingway-Minze findet.

Anbau:

Diese Minz-Art wird fast ausschließlich über Stecklinge vermehrt. Die Pflanze wird bis 40 Zentimeter hoch und gedeiht prima im Kübel. Mit Winterschutz kann sie draußen überwintern und treibt im Frühjahr wieder aus.

 

Marokkanische Minze

Marokkominze (Mentha spicata var. crispa)

In Marokko heißt der klassische Minztee „Nana“, daher wird die Marokkanische Minze auch Nana-Minze genannt; botanisch kennen wir sie als Mentha spicata var. crispa. Dass der Schnaps nach dem Essen keineswegs verdauungsfördernd, sondern eher gegenteilig wirkt, spricht sich mehr und mehr herum. Unbestritten sind hingegen die wohltuenden Wirkungen, die die Marokkanische Minze auf den Magen-Darm-Trakt hat. Reichen Sie den „thé à la menthe“ frisch aufgebrüht in kleinen stylishen Gläsern nach dem Braten oder anderen deftigen Fleischgerichten – das ist Understatement pur! Die Marokkanische Minze ist milder als die gängige Pfefferminze (Mentha x piperita) und eignet sich daher auch für arabische Trend-Gerichte wie Taboulé.

Anbau:

Aussaat oder Jungpflanzen aus dem Fachhandel. Die Marokkanische Minze wächst kompakt, lässt sich ideal im Kübel kultivieren. Lockerer, nahrhafter Boden, immer feucht halten, aber Staunässe vermeiden.

Salzkraut

Auch zu viel Salz schadet unserer Gesundheit. Das Japanische Salzkraut (Salsola komarovii) besitzt ein delikates, meersalzartiges Aroma, ohne die Nachteile von Kochsalz aufzuweisen wie beispielsweise das unangenehme Durstgefühl nach der Mahlzeit. Die jungen nadelähnlichen Blätter werden roh in Salate gegeben oder mit warmen Gerichten gedünstet bzw. gebraten.

Anbau:

Das einjährige Würzkraut bevorzugt sonnige, leicht feuchte Lagen; geerntet wird etwa zwei Monate nach der Aussaat von Mai bis Oktober. Besonders angesagt ist die neue Sorte ‚Osaka‘ mit langen, sukkulenten grünen Blättern; sie wächst schnell und ist sehr ertragreich.

MP1-18