Maulwürfe im Garten

Innerhalb der Säugetiere gibt es im Garten neben den eher als Nützlingen
bekannten Spitzmäusen, Igeln und Fledermäusen auch einen meist
ungeliebten Gast – den Maulwurf. Er macht sich mit seinen aufgeworfenen
Erdhügeln unbeliebt. Der Maulwurf gehört in Deutschland zu den geschützten
Tierarten. Im Handel angeboten werden häufig verschiedene
„Vertreibemaßnahmen“ mit stark riechenden Stoffen. Eine andere,
recht erfolgreiche Methode ist es, die Tiere mit Lebendfallen zu fangen
und sie an anderer Stelle wieder auszusetzen.

Hierzu setzt man, nach Freilegung des Maulwurfgangs die beidseitig sich öffnenden Fallen in den Boden ein (Abbildung) und bedeckt diese wieder mit der Rasensode.
In Abhängigkeit von der Größe des Gartens genügen meist 3–5 Fallen. Wichtig: Die Maulwurf-Lebendfallen müssen mehrfach täglich kontrolliert werden.

MP