Garten-Praxis-Tipps von Februar bis März

Immergrüne im Topf!

Um die Zeit bis zum Frühling zu überbrücken, können Sie mit immergrünen Pflanzen etwas Grün auf Balkon und Terrasse zaubern. Buchsbaum (Buxus) Lorbeerbaum (Laurus nobilis) und Scheinzypresse (Chamaecyparis) sind winterhart. Zudem eignen sie sich gut für einen Formschnitt und werden häufig in besonderen Formen angeboten. Vor allem mit Buxus und Lorbeer kann man hübsche Kugeln, Pyramiden oder eine Zylinderform gestalten.

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Topfpflanzen richtig pflegen

Auch winterharte Pflanzen sollten vor Frost geschützt werden. Binden Sie Vlies oder mit Stroh beziehungsweise Reisig gefüllte Jute um die Töpfe. Das Isoliermaterial sollte besonders auch unter dem Topfboden platziert werden. Bei Temperaturen unter minus 10 Grad Celsius empfiehlt es sich, die Pflanzen ins Haus zu holen und in einem kühlen Zimmer zu lagern. Gießen Sie Topfpflanzen, die draußen stehen, nur an frostfreien Tagen.

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Der Frühling zieht ins Beet

Boden vorbereiten und mulchen

Im Frühling benötigt der Boden eine kleine Frischkur. Lockern Sie das Erdreich mit der Harke oder einer Grabgabel auf. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt zum Düngen. Schließlich hat die letzte Gartensaison dem Boden viele Nährstoffe entzogen. Arbeiten Sie zum Beispiel Laub und Pflanzenreste, die über den Winter liegengeblieben sind, in den Boden ein. Auch verkleinerten Kompost können Sie nach und nach einarbeiten. Anschließend eine Mulchschicht auftragen.

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Blumen pflanzen

Nutzen Sie die ersten frostfreien Tage, um Blumen ins Beet zu bringen. Frühblüher wie Primeln sind winterhart und kommen auch mit Temperaturen unter null Grad zurecht. Weitere schöne und pflegeleichte Blumen fürs Frühlingsbeet sind Narzissen, Lungenkrau, Lenzrose, Schneeforsythie, Begonien oder Dahlien.

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Frostschutz kontrollieren

Pflanzen, die Sie mit Reisig und Vlies abgedeckt haben, benötigen vor allem vor Frostnächten weiterhin Schutz. Schnee, Eis und andere Witterungseinflüsse können die Schutzdecke beschädigt haben. Erneuern Sie die Abdeckung bei Bedarf.

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Rückschnitt

Obstgehölze schneiden

Ende Winter und Anfang Frühling ist eine gute Zeit, um Obstbäume wie Apfel, Birne, Kirsche und anderes Beerenobst zurückzuschneiden. Je früher der Rückschnitt, desto stärker regen Sie das Gehölz zum Wachstum an. Schneiden Sie tote und nach innen wachsende Triebe möglichst weit unten am Ast ab. Die nach außen zeigenden und gesunden Triebe bleiben stehen. Sie werden schon bald wieder wundervolle rosa und weiße Blüten tragen.

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Neue Frisur für Ziergräser

Ziergräser sollten erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Der Grund: Die Halme sind nach oben und unten Horst bildend und stellen daher einen natürlichen Winterschutz dar. Rupfen Sie zuerst die abgestorbenen Halme ab. Schneiden Sie die anderen Gräser vorsichtig zurück und am besten nur so weit, bis der neu gebildete grüne Kern in den Trieben zu sehen ist.

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Zimmerpflanzen

Dusche für die Blätter

Lichtmangel ist für Zimmerpflanzen im Winter ein großer Stressfaktor, da zur Photosynthese Sonnenstrahlen nötig sind. Staub auf den Blättern verstärkt dies noch. Kleinere Pflanzen können Sie ruhig einmal pro Woche in der Dusche oder Badewanne mit schwachem Wasserdruck abbrausen. Bei größeren Exemplaren einfach mit einem weichen, feuchten Tuch vorsichtig über die Blätter wischen.

Richtig gießen

Langsam erwachen auch Zimmerpflanzen wieder aus der Winterruhe. Das heißt: Sie dürfen jetzt wieder häufiger gießen. Tipp: Mit der Seramis-Systemlösung vermeiden Sie übermäßiges Gießen. Das Granulat sorgt für einen Wasservorrat, der nur bei Bedarf an die Pflanze abgegeben wird. Ein Gießanzeiger informiert Sie zudem, wann wieder einmal gegossen werden muss.

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Staudenbeet

Fit für die neue Saison

Auch das Staudenbeet können Sie langsam auf den Frühling vorbereiten. Sobald die strengen Nachtfröste vorüber sind, können Sie die schützende Mulch-, Laub- oder Reisigschicht entfernen, damit der Boden wieder Sauerstoff bekommt. Planen Sie jetzt, welche Pflanzen Sie im Beet haben wollen. Tipp: Immer der Größe nach anordnen, also hochwachsende Stauden nach hinten und niedrige nach vorne.

Stauden zurückschneiden

Auch wenn der Herbst die klassische Zeit ist, um Stauden zurückzuschneiden, lohnt es sich manche Pflanzen bis zum Frühjahr stehenzulassen. Chinaschilf (Miscanthus), Federborstengras (Pennisetum), Rutenhirse (Panicum), Schafgarbe (Achillea) oder Hohe Fetthenne (Sedum) sehen bei Raureif und Schnee wunderschön aus. Ihre vertrockneten Samenstände sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel. Schneiden Sie diese Stauden auf circa 10 Zentimeter über dem Boden zurück. Spätsommer- und Herbstblüher können Sie außerdem teilen, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.

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Küchengarten

Warum sich nicht einmal an neues Gemüse wagen? Artischocken sind gesund und fördern die Fettverbrennung. Damit die Früchte kräftig wachsen und genügend Blüten bilden, sollten sie schon im Frühjahr ausgesät werden. Legen Sie die Samen über Nacht in warmes Wasser, sodass sie vorquellen. Säen Sie anschließend je drei Samenkörner in Töpfe mit Gemüseerde.

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Technik und Wasserqualität prüfen

Teichpumpe, Wasserspiele und Teichfilter sorgen für stetige Sauerstoffzufuhr und beugen so Algen vor. Sie können langsam wieder in Betrieb genommen werden. Überprüfen Sie aber vorher, ob sie noch einwandfrei funktionieren. Außerdem sollten Sie nun die Wasserqualität prüfen, insbesondere den pH-Wert und Nitrat-Gehalt. Im Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, einen Teil des Wassers auszutauschen.

 

Teich reinigen

Entfernen Sie Laub und abgestorbene Pflanzenteile von der Wasseroberfläche. Auch am Grund gibt es Ablagerungen aller Art. Diese lassen sich mit einem Schlammsauger entfernen.

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Hygiene im Futterhäuschen

Das natürliche Nahrungsmittelangebot für Vögel ist noch knapp. Vorsicht: Ist der Andrang an einer Futterstelle groß, steigt die Gefahr, dass sich Krankheiten ausbreiten. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Kot ins Vogelhäuschen gelangt, der an den Füßen der Piepmatze klebt. Ein Futterspender beziehungsweise ein Futtersilo ist hygienischer, da hier die Vögel nicht im Futter herumlaufen können. Falls Sie ein herkömmliches Futterhäuschen verwenden, sollten sie es regelmäßig mit heißem Wasser reinigen und das Futter täglich wechseln.

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