Exotische Kübelpflanzen

Urlaub im Topfgarten!

Calamondin-Orange

Ein Platz an der Sonne – das lieben zahlreiche Kübelpflanzen, deren Heimat sonst Afrika, Asien, Australien, Mexiko, Mittelamerika oder am Mittelmeer ist. Die hitzeliebenden Exoten sorgen für Ferienstimmung zu Hause, denn auf Balkon und Terrasse fühlen sie sich auch bei uns sehr wohl!

Dipladenia Sundavilla

Ein riesiges Pflanzenuniversum öffnet sich dem, der seinen Topfgarten mit Kübelpflanzen schmücken möchte: Zahlreiche exotische Grün- und Blütenpflanzen, die man sonst nur aus dem Urlaub kennt, werden – zumindest während der Sommermonate – problemlos bei uns heimisch. Die Wintermonate verbringen die Exoten am besten in einem kühlen Raum, geschützt vor Frost und Schnee.

Wandelröschen Lantana ‚Sunkiss‘

Die Auswahl ist riesig und reicht von Oleander, Feigen, Myrte und Zitrusgewächsen aus dem Mittelmeerraum über Schmucklilien aus Afrika, Kamelien, Sternjasmin oder Hibiskus aus Asien, Dipladenien aus Brasilien bis zu Enzianstrauch, Wandelröschen oder Engelstrompeten aus Südamerika. Allen gemein ist ihr Hunger nach Sonne – und sie lassen sich gut miteinander vermischen. Die Pflanzen aus den gleichen Herkunftsgebieten lassen sich zum Beispiel zu Themen-inseln, ergänzt um jeweils landestypische Accessoires, harmonisch zusammenstellen. Oder Sie lassen Ihre schönsten Urlaubserinnerungen in Form von Kübelpflanzen aufleben und wählen die entsprechenden Lieblingspflanzen aus.

 

So gelingt die Topfkultur

Gefäße aus Terrakotta sind die Klassiker unter den Pflanzgefäßen für Kübelpflanzen. Besonders frosthart und hochwertig sind zum Beispiel Impruneta-Kübel aus der Toskana. Sie haben allerdings den Nachteil, dass sie sehr schwer sind, was den Transport vom und ins Winterlager ganz schön mühsam macht. Moderne Gefäße setzen auf Leichtigkeit gepaart mit stylischer Optik: Die Kunststoff-Gefäße sind Materialien wie Stein, Rattan-Geflecht oder Terrakotta perfekt nachempfunden oder sie begeistern in Trend-Farben. Oft sind bei ihnen noch Wasserstandsanzeiger, Wasserspeicher oder sogar versteckte Rollen für den leichten Transport integriert. Egal, wie Sie sich letztlich entscheiden: Die Topfgröße muss zur Pflanze passen. Wählen Sie einen Topf, der ungefähr ein Drittel größer ist als der Wurzelballen. Denken Sie auch daran, ältere, große Pflanzen regelmäßig in größere Gefäße umzutopfen.

Verwenden Sie beim Einpflanzen ein Substrat für Kübelpflanzen aus dem Fachhandel. Torf oder normale Gartenerde eignen sich nicht für diese Kultur! Spezialerde hat den Vorteil, dass Nährstoffgehalt, pH-Wert und Struktur bereits auf die Pflanzengruppe abgestimmt sind.

Pflanzenhunger und -durst

Da die Erde im Topf nur begrenzt Nährstoffe speichern kann, müssen Sie Ihre Kübelpflanzen regelmäßig düngen. In der Hauptwachstumszeit von Juni bis August geben Sie wöchentlich bis zweiwöchentlich Flüssigdünger mit ins Gießwasser. Die Dosierung entnehmen Sie der Packung.

Je nachdem, woher die Pflanze stammt, braucht sie mehr oder weniger Wasser: Olivenbäume und Zitrus mäßig, Engelstrompeten und Calla viel gießen.

 

Globetrotter Hibiskus

Die ursprünglich aus Asien stammende Pflanzengattung Hibiskus ist inzwischen fast weltweit verbreitet. In unseren Breiten winterhart ist der Garten- oder Strauch-Eibisch (Hibiscus syriacus). Als Zimmer- und Kübelpflanze wird der Rosen-Eibisch (Hibiscus rosa-sinensis) geliebt, vor allem wohl wegen der leuchtenden Blüten in Weiß, Rot, Pink und Orange. Inzwischen gibt es sogar Pflanzen mit gefüllten Blüten. Ab Temperaturen unter 12° C muss der Rosen-Eibisch ins geschützte Winterquartier ziehen.

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