Die schönsten Frühlingsstauden

Zuverlässiger Blütenflor, jedes Jahr aufs Neue: Stauden setzen immer wieder andere, hübsche Akzente in den Beeten. Los geht es mit dem Frühlingsflor! Wir zeigen Ihnen unsere 15 unkomplizierten Gartenblumen-Favoriten, die Jahr für Jahr ihre Pracht in den Beeten neu entfalten.

Stauden sind treu und zuverlässig – allein diese beiden Eigenschaften machen die winterharten Gartenblumen schon zu idealen Partnern in den Beeten! Den Frühlingsblühern gebührt besondere Aufmerksamkeit, denn die ersten Blüten nach einer langen gartenfreien Zeit schenken besonders große Freude. Wie gut, wenn sich dieser Blütenflor von Jahr zu Jahr vergrößert – eine Spezialität der Stauden … Wo wachsen die Frühlingsblüher am besten? Zum Glück fühlen sie sich, je nach Art, an vielen Plätzen im Garten wohl: im Steingarten, im sonnigen Beet, in der Nähe zum Wasser oder im Schatten von Bäumen. So findet sich bestimmt auch in Ihrem Garten ein Plätzchen, das die Blüten zum Leuchten bringen. Gemischte Staudenrabatten sind die Kür eines jeden Gartens! Lassen Sie die robusten Pflanzen also schnell bei Ihnen einziehen.

Blühende Beete von März bis Mai

Zwiebelblumen geben den Startschuss für das Gartenjahr. Zu ihrem Flor gesellen sich ab März bereits erste Stauden. Spätestens ab Mitte April wird es dann richtig bunt in den Beeten und die Stauden übernehmen die Blütenmacht! Achten Sie bei der Zusammenstellung der Stauden darauf, dass die Arten und Sorten leicht versetzte Blütezeiten haben. Wenn immer wieder neue Blüten erscheinen, nimmt das Blühen scheinbar kein Ende …

Pfingstnelke Dianthus gratianopolitanus ‚Dinetta Pink‘

Die Pfingst-Nelke (Dianthus gratianopolitanus) bildet dichte Matten und passt hervorragend in Steingärten, Kübel oder Tröge im Topfgarten.

Sie ist eine Besonderheit, die erst spät im Frühling blüht: Die Stauden-Waldrebe (Clematis recta) zeigt zahlreiche, weiße Blüten in dichten Büscheln.

Schleifenblume, Iberis sempervirens ‚Appen Etz‘

Als Beeteinfassung oder in Trockenmauern macht die Schleifenblume (Iberis sempervirens) eine besonders gute Figur und blüht ab April.

Natürliche Pflanzungen, zum Beispiel an Teichen, peppen die hohen Etagen-Primeln (Primula-Bulleyana-Hybriden) auf. Sie säen sich selbst aus.

Hängepolster-Glockenblume Campanula poscharskyana

Glockenblumen (Campanula poscharskyana) bilden dichte Polster. Ihre Blütezeit beginnt im Juni, die weißen oder lila Blüten locken Bienen an.

Gelber Schein-Lerchensporn Corydalis lutea

Vor allem die Blütezeit des Gelben Lerchensporns (Corydalis lutea) von Mai bis Oktober ist beeindruckend! Die Pflanze schätzt durchlässigen Boden.

Der Nelkenwurz (Geum rivale) steht gerne auf feuchten Füßen und ziert Teichränder.

Bach-Nelkenwurz, Geum rivale

Populär ist der Purpur-Storchschnabel (Geranium sanguineum) Dank seiner Leuchtkraft.

Blutstorchschnabel, Geranium sanguineum ‚Max Frei‘

Reich blühend zeigt sich der Gemswurz (Doronicum orientale) ab April. Dankbare Schnittblume für die Frühlingsdeko.

Gemswurz, Doronicum orientale Magnificum

Ob als Bodendecker oder in Mauerfugen: Der Polster-Phlox (Phlox subulata) überzeugt mit Blühfreude und gutem Wuchs.

Polsterphlox, Phlox subulata ‚Candy Stripes‘

 

Die blau blühende Himmels- oder Jakobsleiter (Polemonium caeruleum) ziert Bauerngärten oder naturnahe Beete.

Jakobsleiter, Polemonium caeruleum ‚blau‘

Die Gattung der Iris beinhaltet zahlreiche Arten und Sorten. Die niedrige Bart-Iris (Iris barbata-Nana) eröffnet den Blütenreigen der Familie im April. Hier zeigen wir Ihnen eine Japanische Iris (Iris ensata), die gerne an Teichrändern wächst und ihre hübschen Blüten ab Anfang Juni öffnet.

Japanische Sumpf-Schwertlilie, Iris ensata

Das Lungenkraut (Pulmonaria saccharata) blüht ab April und ist eine Blattschmuckpflanze.

Pulmonaria ´Trevi Fountains´ Frühlingsflirt

Die lederartigen Blätter der Bergenie (Bergenia cordifolia) sind auch im Winter hübsch.

Bergenie cordifolia Staude des Jahres 2017

Nicht zuletzt wegen ihres Dufts sind Maiglöckchen (Convallaria majalis) so beliebt.

Maiglöckchen Convallaria majalis

Know-how zur Staudenverwendung

Gehen Sie die Beetplanung  ganz nüchtern an, ausgehend vom Standort und der Bodenbeschaffenheit. Dann gilt es, die passenden Stauden dafür zu finden. Welches sind Ihre Lieblingsblumen, die unbedingt einen Platz finden müssen? Danach wählen Sie Begleitpflanzen – das sind oft maximal kniehohe und buschig wachsende Stauden, die die Zwischenräume füllen. Profis versuchen außerdem, Pflanzen mit unterschiedlichen Wuchs- und Blütenformen im Beet zu vereinen. Letztlich spielen auch die Blütenfarben eine Rolle: Ineinander übergehende Farbverläufe machen die Rabatte harmonischer, Komplementärfarben sorgen für spannende Kontraste.

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