City-Garten: Winter in Sicht…

Winter in Sicht

Auch die kalte Jahreszeit hat ihren Reiz: Bis im City-Garten Ruhe einkehrt, ist jedoch noch einiges zu tun. Zum Beispiel: den Frühling pflanzen mit Zwiebelblühern. Unser Tipp: kunterbunte Mini-Tulpen! Denn im Frühjahr freuen wir uns über möglichst viel Farbe.

 

Pflanztöpfe einpacken

Auch wenn die Pflanzen winterhart sind und draußen überwintern können, sollten Sie die Wurzelballen ebenso wie die Gefäße vor starkem Frost schützen. Mit Matten aus Vlies, Jute, Kokos, Weide, Stroh und Schilf schafft man Isolierungen gegen Minustemperaturen. Hingucker sind breite bunte Schleifenbänder, Jutebänder oder aus Filz ausgeschnittene Ornamente wie Sterne oder Schneekristalle. Mediterrane Kräutertöpfe (Salbei, Lavendel, Rosmarin) packen Sie in Luftpolsterfolie ein und arrangieren sie zum Beispiel in einer hübschen Vintage-Holzkiste.

Kübel-Tipp: Direkten Bodenkontakt des Kübels vermeiden. Stellen Sie große Pflanzgefäße auf Ton-füße, Rollbretter, Holzkeile oder Styropor. Und nicht vergessen: Immergrüne müssen Sie an frostfreien Tagen gießen.

 

Mini-Tulpen – Mega-Stars

 

Groß im Kommen: Miniatur-Tulpen stammen oft aus rauen Berggebieten und sind äußerst robust – eine Idealbesetzung für den City-Garten. Tulipa bakeri ‚Lilac Wonder‘ mag Sonne; ihre Blüten vereinen Lila und Gelb. Tulipa ‚Samantha‘ steht gerne sonnig bis halbschattig und begeistert mit intensivem Pink. Die zierliche Tulipa sylvestris bevorzugt halbschattige Standorte und fühlt sich auch in lichtarmen City-Höfen wohl. An schmalen, gebogenen Stielen erscheinen leuchtend gelbe Blüten, die in der Stadt die Sonne aufgehen lassen. Aber Geduld: Die Blüte kommt oft erst im zweiten Jahr!

 

Futterstelle für Vögel einrichten

Jahrzehntelang war selbst die Winterfütterung der hier überwinternden Vögel umstritten; inzwischen raten Ornithologen sogar zu einer ganzjährigen Fütterung, da die Lebensräume und somit auch die Nahrungsquellen immer stärker gefährdet sind. Also: Spätestens jetzt die Futterstellen einrichten – so können die Vögel sich in aller Ruhe mit dem Nahrungsangebot vertraut machen. Ganz gleich, ob Futterhäuschen, Körnersilo oder Meisenknödel: Mehrere Futterstellen steigern die Vielfalt. Wichtig: Bis zum Ende der Brutzeit füttern!

 

Hochbeete: To-dos im Herbst

Gut geschrubbt: Ist das Holz des Hochbeets vermoost oder stark verschmutzt, reinigen Sie es mit einer robusten Bürste und biologisch abbaubarer Seifenlauge – am sauberen Holz nisten sich in der feuchten Jahreszeit weniger Schimmelpilze ein.

Aufpolstern: Im Lauf einer Gartensaison sackt die Befüllung von Hochbeeten ein. Deshalb mit Hochbeeterde aus dem Fachhandel oder mit reifem Kompost, Strauch- und Grasschnitt auffüllen. Eichen- und Walnusslaub gehören wegen des Gehaltes an Gerbsäure und der langsamen Zersetzung nicht ins Hochbeet.

 

Winter-Gemüse schützen

Der „echte Winter“ kommt immer später in Fahrt, vielerorts kann man bis in den Januar hinein Wirsing, Grünkohl, Lauch, Rosenkohl, Feldsalat, Pastinaken und Winterportulak ernten. Um das Gemüse vor Nachtfrösten zu schützen, decken Sie es leicht mit Laub, Fichtenreisig oder Wintervlies aus dem Gartencenter ab. Wichtig ist ein atmungsaktives Abdeckmaterial, damit sich kein Schimmel oder andere Pilzkrankheiten breitmachen.

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