Blüten für Frühlingslaune

Nach den festlichen, eher schweren Farben der Weihnachtszeit, kehrt nun die Frische zurück ins Haus. Schnittblumen und Zwiebelblüher im Topf machen mit ihren munteren Pastelltönen Vorfreude auf den Frühling. Lassen Sie sich inspirieren.

In den wohlig-warmen vier Wänden gibt es ein vorzeitiges Frühlingserwachen. Hyazinthen (Hyacinthus orientalis), Primeln (Primula), Freesien (Freesia), Gerbera, Browallia (Browallia speciosa), Azaleen (Rhododendron simsii) und Topfrosen vertreiben bereits jetzt die Winterschwere und verströmen einen betörenden Frühlingsduft. Vor allem die Hyazinthe riecht herrlich intensiv. Die aus vielen sternförmigen Einzelblüten zusammengesetzte Blütendolde verleiht ihrem Umfeld eine frühlinghaft-leichte Stimmung mit sinnlich-orientalischem Charme. Egal ob als Schnittblume oder im Topf, in verschiedenen Lila-, Blau- und Rosatönen und Weiß: Mit Hyazinthen als Mitbringsel machen Sie jedem Gastgeber eine Freude.

Zu den beliebtesten Frühlingsblühern gehört auch die Primel mit ihrem bunten Blütenreichtum. Wenn die Topf-Primeln verblüht sind, können die Pflanzen ins Gartenbeet umziehen, wo sie in etwa zwei Monaten erneut erblühen.

Freesien ergeben in Kombination mit Narzissen einen wunderschönen Schnittblumen-Strauß und sind auch im Topf tolle, angenehm duftende Hingucker. Gerbera und Rosen sind das ganze Jahr über beliebte Blumen, erleben aber kurz vor Frühlingsbeginn noch einmal einen Aufschwung. Gerade wenn es draußen noch kahl und grau ist, erfreuen sie in ihrer sommerlichen Erscheinung Blumenliebhaber. Pflegeleicht und anmutend zart ist die Browallia. Die sternförmig angeordneten Blüten sind in der Regel blass-violett, manchmal auch weiß. Sobald es draußen etwas wärmer wird, kann die Topfpflanze auch auf Balkon und Terrasse. Die Frühlingsblume schlechthin ist die Tulpe. Im Garten blüht sie frühestens im April. Doch als Zwiebelpflanze im Topf erstrahlt sie bereits jetzt in Rot, Gelb, Weiß und Violett.

Exotische Frühlingsbooten

Azaleen sind häufig zusammen mit Orchideen zu sehen. Beide haben ähnliche Standortansprüche und mögen vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit. Neben den pflegeleichten Phalaenopsis gibt es noch zahlreiche andere Orchideenarten, die exotische Frische zaubern, unter anderem Cattleya, Dendrobium, Paphiopedilum oder Zygopetalum. Sie sind ein Fan von exotischen Raritäten auf der Fensterbank? Dann finden Sie sicher an der Känguruhblume (Anigozanthos) Gefallen.

 

Topfrosen für die Zimmerkultur

Die Topfrose hat den Stil und die Qualität ihrer großen Schwester, jedoch in einem Format, das ins Wohnzimmer passt. Die große Vielfalt an Farben, Blütengrößen und ihr Umfang machen sie zu einer beliebten Zimmerpflanze. Egal ob Mini-Topfrose oder robusteres Exemplar. Wässern Sie regelmäßig. Für eine kräftige Blüte geben Sie der Pflanze alle drei Wochen etwas Pflanzennahrung oder speziellen Rosendünger, dann bilden sich neue Knospen.

Hyazinthen auf Glas

Die farbenfrohe Hyazinthe zaubert mit ihrer glänzenden Gestalt und ihrem lieblichen Duft frühlingshafte Verhältnisse in die eigenen vier Wände. Eine alte Tradition ist, Hyazinthen auf Hyazinthengläsern anzutreiben und zum Blühen zu bringen.

Das Hyazinthenglas hat eine spezielle Form. Es besteht aus einem bauchigen Unterteil und einer ebenfalls gewölbten Oberschale, in die die Knolle einer Hyazinthe genau hineinpasst. Der untere Teil wird mit Wasser gefüllt. Die Zwiebel erhält Feuchtigkeit, ohne dass sie direkt mit der Wasseroberfläche in Berührung kommt. Im Glas braucht die Hyazinthe keine Erde. Füllen Sie das Glas mit frischem Wasser. Legen Sie die Knolle der Hyazinthe mit der Spitze nach oben in die obere Schale. Zwischen Wurzel und Wasserstand sollte nur wenig Platz sein. Frisches Wasser füllen Sie täglich nach. Bis zur Blüte stellen Sie das Glas kühl und dunkel.

MP1-2017